hola buenos tardes

das ihr meinen beitrag wohl nicht veröffentlichen werdet, ist mir schon klar; aber
wollt ihr selbsternannten umweltschützer euch noch mehr in das leben der mallorquiner einmischen, das der hass auf deutsche noch größer wird?
ich lebe seit nunmehr 4 jahren fest und ausschließlich auf eine der schönsten inseln im europäischen raum die immer mehr ihren ursprung einbüßt.
z.b. die müllberge - was soll der quatsch, es werden jeden abend die tonnen geleert, klar sind die tagsüber dann wieder voll
man kann aber auch die leeren fotografieren.
z.b die autos - die gehören einfach in das bild der insel hinein
usw.
aber ihr, wie sagt der mallorquiner -caps quadratas- wollt nicht nur deutschland retten, was eigentlich arbeit genug ist und schon nicht zu schaffen, nein, mallorca soll auch noch gerettet werden  --WILL ES ABER GAR NICHT--
denkt mal drüber nach
hasta luego
udo logert
porto colom


 

Ihre Idee, Mißstände auf unserer Insel an den Pranger zu stellen finde ich sehr gut, denn davon gibt es genug! Insbesondere die Widersprüchlichkeiten kotzen mich an. Da wird am Es Trenc für großes Geld eine Dünenbefestigung installiert, doch für die Touris ist dies der geeignete Platz ihre Badeklamotten zu trocknen. Da schickt man ein paar müde Schwarze (wahrscheinlich gerade gestrandet) mit ein paar Mülltüten zum beach, um Plastikmüll zu sammeln,aber die in unmittelbarer Nähe bereitgestellten Mülleimer quellen über und keine Sau leert sie aus.Da stellt man Hinweis- und Verbotsschilder auf, doch am langen Strand fehlt es an öffentlichen WC's und so wird munter in die Botanik gekackt, zum Glück weisen ja oft die Tempos auf die Tretminen hin.
Da gibt es in fast jeder Kommune Deponien für alle Sorten von Müll, doch Herr Manolo, der gerade seinen Schweinestall renoviert hat ,kippt den Bauschutt am Dorfausgang in die Pampa.
Negative Beispiele gibt es genug, es gibt aber auch Leute, die sich für unsere Insel engagieren- und nicht nur die zivilisierten Ausländer.
Ich lernte vor einiger Zeit einen älteren Herrn kennen, der auch mit einem Müllsack durch die caminos pilgerte und all den Dreck, den seine Landsleute weggeschmissen hatten sammelte und dann zur örtlichen Schule ging und mit den jungen Leuten sprach.
Deshalb finde ich, dass Provokation der erste Schritt zur Aufklärung ist und Aufklärung zur Bewustseinsänderung führt.

Ich fände es gut, wenn Sie auf Ihrer Seite auch ein Forum einrichten würden, wo ein Austausch hinsichtlich der dringend notwendigen Veränderungen stattfinden könnte.

In diesem Sinne
Hasta luego
Henning


sehr geehrter Herr Stoperan,
habe den Bericht in der m.z. gelesen.
ich bin vor kurzem durch Deutschland mit dem Zug gefahren und war entsetzt von dem Anblick auf vielen
Hinterhöfen;die man von der Strasse nicht einsehen kann.ich habe vorher gedacht der Müll und die Unordnung wären ein Problem in meinem Heimatland Belgien. aber in Deutschland scheint es ein grösseres
zu sein.und ich frage mich da ,ob Sie nicht ein grösseres Betätigungsfeld in ihrer Heimat hätten.
aber es könnte ja sein das Sie dass in ihrem Alter
nicht mehr schaffen.
ich wünsche Ihnen noch viel Freude bei ihren Recherchen und verbleibe mit den besten Wünschen

hochachtungsvoll hans paasch arta


28.06.2008 email

Hallo,
gerade wieder in Deutschland angekommen, möchte ich doch gerne mal von ihnen eine Auskunft.

Ich sah im Flugzeug, wie der Müll (Pappe, Plastikbecher) in einen Behälter gesteckt wurden. Auf meine Frage an die Stewardess, was mit dem Müll gemacht wird, sagte sie mir, daß der Müll in Mallorca bleibt. Ist das bei allen Flügen so? Was geschieht mit dem Müll auf Mallorca? Es gab keine Mülltrennung, die hier mal eingeführt werden sollte. Vielleicht kann man dies ja mal anleiern.

Viel Glück

Klaus